Mental Load Test: Wie belastet bist du wirklich?
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Du hast heute schon an den Einkauf gedacht, bevor du aufgestanden bist. Du weißt, dass die Regenhose zu klein ist, dass Mittwoch Turntag ist und dass der Kinderarzt-Termin nächste Woche kollidiert. Und es ist erst 7 Uhr.
Willkommen im Mental Load.
Aber wie viel ist eigentlich zu viel? Und ab wann wird aus „viel um die Ohren“ ein echtes Problem?
Was Mental Load eigentlich ist
Mental Load ist nicht deine To-do-Liste. Es ist die unsichtbare Arbeit dahinter: das Planen, Koordinieren, Vorausdenken und An-alles-Denken, das den Laden am Laufen hält.
Wäsche waschen kann jeder. Daran zu denken, dass das Waschmittel fast leer ist, die Winterjacke nicht mehr passt und morgen Wechselsachen in die Kita müssen – das ist Mental Load.
Ausführlicher erklären wir das in diesem Artikel.
Warum sich die Frage lohnt
Eine Befragung von forsa im Auftrag der hkk unter 1.002 Müttern und 502 Vätern zeigt: 62 Prozent der Mütter fühlen sich durch Mental Load stark belastet – bei den Vätern sind es 31 Prozent.
In unserer eigenen Befragung unter 90 Familien gaben mehr als zwei Drittel an, auf Sport zu verzichten. Nicht aus Unlust, sondern weil die Betreuung fehlt.
Zehn Fragen, die dir zeigen, wo du stehst
Beantworte ehrlich – nicht wie du gerne wärst, sondern wie es gerade ist.
- Bist du die Person, die an Arzttermine, Kita-Feste und Elternabende denkt?
- Planst du die Mahlzeiten für die Familie, inklusive Einkauf?
- Weißt du auswendig, welche Kleidung deinem Kind passt und welche zu klein ist?
- Liegt die Koordination von Terminen, Fahrten und Verabredungen hauptsächlich bei dir?
- Fällt dir abends im Bett ein, was du morgen noch erledigen musst?
- Hast du das Gefühl, dass ohne dich nichts läuft?
- Wann hast du zuletzt etwas nur für dich gemacht, ohne schlechtes Gewissen?
- Fühlst du dich auch dann erschöpft, wenn du keinen anstrengenden Tag hattest?
- Reagierst du gereizter als früher, auch bei Kleinigkeiten?
- Hast du manchmal das Gefühl, nur noch zu funktionieren?
Wenn du bei mehr als fünf Fragen genickt hast: Du bist nicht schwach. Du trägst viel. Und du bist damit nicht allein.
Was dieser Schnelltest nicht kann
Seien wir ehrlich: Zehn Fragen geben eine Richtung, aber kein vollständiges Bild. Dein Mental Load hängt von vielem ab – wie Aufgaben in der Familie verteilt sind, wie viel Unterstützung du hast, ob Routinen funktionieren oder ob jeden Tag alles neu verhandelt wird.
Genau dafür gibt es in der JoisPulse App einen Mental Load Score. Keinen Fragebogen, den man einmal ausfüllt und dann vergisst, sondern eine laufende Einordnung auf Basis dessen, was in deinem Alltag tatsächlich passiert: wie viele Aufgaben bei dir liegen und wie viele beim Partner, wie deine Woche verläuft, wie du dich fühlst.
Kein Vorwurf, keine Diagnose. Nur Sichtbarkeit – denn was man sieht, kann man verändern.
Der Mental Load Score in der JoisPulse App. Vollständig kostenlos – kein Abo, keine Testphase.
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Dieser Text ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung. Wenn dich die Belastung dauerhaft überfordert, sprich mit einer Hausärztin oder einer Beratungsstelle.