Der Anfang
Der Moment, in dem ich aufgehört habe, mich schuldig zu fühlen.
Es gab keinen großen Aha-Moment. Eher tausend kleine Abende, an denen der Sport wieder ausgefallen ist. Der Kurs, der genau dann anfängt, wenn die Kita schließt. Das Wochenende, an dem einer von uns zum Sport geht und der andere zu Hause bleibt – und wir uns danach an der Haustür drei Sätze erzählen.
Lange dachte ich, ich kriege das nur nicht gut genug organisiert. Bis mir auffiel, dass ich beruflich Teams geführt und Prozesse gebaut habe – und es trotzdem nicht ging.
Das war der Punkt, an dem ich aufgehört habe, es wegzulächeln, und angefangen habe zu fragen.