Warum Kinder-Hoodies keine Kordeln haben dürfen
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Wenn du schon mal einen Kinder-Hoodie gekauft hast, ist dir vielleicht aufgefallen: Bei den Großen hängen Kordeln aus der Kapuze, bei den Kleinen nicht. Das ist keine Designentscheidung. Das ist eine Norm.
Was die Norm sagt
Die europäische Sicherheitsnorm EN 14682 regelt Kordeln und Zugbänder an Kinderbekleidung. Für Kleidung bis Größe 134, also etwa bis sieben Jahre, gilt: im Kopf- und Halsbereich keine Kordeln.
Der Grund ist unangenehm konkret. Kordeln können sich an Rutschen, Klettergerüsten, Büschen oder Autotüren verfangen. Bei Erwachsenen passiert dann meist nichts. Bei einem Kind, das an einer Rutsche hängenbleibt, schon.
Worauf du sonst achten kannst
Die Norm deckt nicht alles ab. Diese Punkte lohnen einen Blick, bevor du kaufst:
- Kapuze doppelt genäht? Einlagige Kapuzen wärmen kaum und verziehen sich nach ein paar Wäschen.
- Sitzen die Druckknöpfe fest? Bei Babykleidung ruhig einmal dran ziehen. Ein Knopf, der nach drei Monaten abgeht, ist eine Verschluckungsgefahr.
- Nickelfrei? Steht selten drauf, ist aber bei Knöpfen und Reißverschlüssen relevant.
- Schadstoffgeprüft? OEKO-TEX Standard 100 ist hier das Mindeste – gerade bei Sachen, die direkt auf der Haut liegen.

Unsere Kinder-Hoodies kommen ohne Kordeln – dafür mit doppelt gefütterter Kapuze.
Und die Kängurutasche?
Die ist unbedenklich und wird von Kindern heiß geliebt – als Handwärmer, Steinesammlung und Versteck für alles, was später in der Waschmaschine auftaucht.
Kurz gefasst:
Bis Größe 134 keine Kordeln im Halsbereich. Druckknöpfe prüfen. Auf OEKO-TEX achten. Und wenn ein Kinder-Hoodie trotzdem Kordeln hat: Er ist entweder keine Kinderkleidung, oder er sollte es nicht sein.
Was bei uns dazukommt
Alle unsere Textilien sind GOTS-zertifiziert und schadstoffgeprüft, gefertigt nach den Standards der Fair Wear Foundation. Warum wir uns für diese Lieferkette entschieden haben, steht in unserem Artikel zur Produktion.
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