Kleidung beschriften: Fünf Methoden, eine überlebt die Waschmaschine
In jeder Kita steht diese Kiste. Sie ist voll mit einzelnen Socken, Mützen ohne Besitzer und dem einen Hoodie, den seit März niemand vermisst. Wir haben fünf Beschriftungsmethoden durch die Waschmaschine geschickt.
1. Wasserfester Stift direkt auf den Stoff
Funktioniert am besten auf dem Pflegeetikett, nicht auf dem Stoff selbst. Auf dunklen Sachen unsichtbar, also nur bei Hellem sinnvoll. Als Notlösung am Sonntagabend brauchbar, als Dauerlösung nicht.
2. Aufbügel-Etiketten
Der häufigste Fehler: zu wenig Druck und zu kurz. Fest aufdrücken, volle Zeit, danach komplett auskühlen lassen, bevor du es anfasst. Auf Rippstrick und Fleece halten sie schlechter als auf glattem Jersey.
3. Aufkleber für Textilien
Bei 30 Grad halten die meisten. Bei 60 Grad oder im Trockner lösen sich viele. Für Brotdosen und Trinkflaschen dagegen ideal.
4. Annähen
Die einzige Methode, die auch nach dem dritten Kind noch lesbar ist. Rechnet sich nur bei Sachen, die weitergegeben werden.
5. Der Stempel
Wichtig: Textil-Stempelfarbe, nicht die vom Bürostempel. Und nach dem Stempeln kurz bügeln, das fixiert.

Was beschriftet ist, kommt zurück. Was nicht, landet in der Kiste.
Wo beschriften?
Immer an derselben Stelle, dann findet es jede Erzieherin: innen im Nacken bei Oberteilen, innen am Bund bei Hosen, an der Zunge bei Schuhen.
Sparhinweis:
Nur beschriften, was mitgeht: Wechselsachen, Jacke, Mütze, Turnbeutel, Gummistiefel. Nicht die halbe Garderobe. Was zu Hause bleibt, geht auch nicht verloren.
Und der Stoff dahinter
Beschriftung hält nur so lange wie das Kleidungsstück. Bei dünner Ware ist der Name länger lesbar als der Pulli tragbar. Unsere Kids-Sachen sind aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle mit Rippbund an Ärmeln und Saum – gemacht für die zweite und dritte Runde.
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